Sonntag, 28. Februar 2010

Rugby, Raglan, Rarotonga!!!

Kia Orana zusammen. Nach 2 Wochen dann doch mal wieder en Bericht an dieser Stelle. Diesmal aber aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Genauer gesagt irgendwo zwischen LA und Las Vegas. Aber von vorne.

Nach meinem Aufenthalt in Australien ging´s zurueck nach Auckland. Hier hab ich Franka und Jan getroffen, mit denen zusammen ich nach Raglan zum surfen wollte, um an einem meiner Lieblingsplaetze meine letzten Tage im Kiwiland zu verbringen. Bevor es aber los ging hatten wir noch einen Tag in Auckland zu verweilen. Nach bisserl shoppen am Abend im Hostel angekommen, gefragt was man an einem Freitagabend so anstellen kann. Nicht wirklich schwer, da sich herausstellte das an diesem Abend ein Rugbyspiel stattfindet. Also auf dahin. Schoen war´s! Hab zwar die Regeln immer noch nicht 100% verstanden, aber war doch sehr amuesant zuzuschauen und ich kam doch noch zu meiner Liveerfahrung mit der Nummer 1 Sportart der Kiwis.

Aber gut, nach der Partie zurueck ins Hostel und am naechsten morgen dann ab nach „awesome Raglan“... Ja, da war ich dann wieder. Gleiches Backpacker wie im November und direkt erinnerte ich mich, warum ich diesen Ort damals so mochte. Entspannte Stimmung, die Surfboards, die Haengematten und nicht zu vergessen der Whirlpool. Grossartig! Hier wurden die naechsten 6 Tage verbracht. Und es war super! Surfen, chillen und sich selbst geniessen. So soll das sein.

Auch Andi gesellte sich die letzten beiden Tage noch dazu und am 18.02. gings mit der gesamten Gruppe wieder nach Auckland, um sich am naechsten Morgen auf den Weg zu den Cook Islands zu machen. Eigentlich wollten nur Andi und ich dorthin, aber nach en bisserl rumalbern entschlossen sich Jan und Franka ganz spontan uns Woche fuer ne Woche zu begleiten. Geile Aktion ihr Beiden!!!

Am naechsten Morgen machte sich dann aber ein komisches Gefuehl in mir breit. Auf dem Weg zum Flughafen wurde realisiert, dass es das jetzt war mit Neuseeland und ich dieses liebgewonnene Stueck Erde sowie die netten Leute nach fast 6 Monaten verlassen muss. Schoen wars!!!

Aber bevor ich sentimental werde direkt zu den Cook Islands. Am 19.02 abgeflogen landeten wir (Andi und ich) am 18.02. (Datumsgrenze:)) gegen 16:00 Uhr auf Rarotonga. Erster Eindruck: AWESOME!!! Palmen, weisse Sandstraende, klarstes Wasser usw.

In dieser Stimung gings dann auch direkt zum naechsten Shop, um Bier zu kaufen. Aus dem einen Gerstensaft wurden dann doch en paar mehr und gegen Mitternacht wurden Franka und Jan zuerst mal mit nem Cocktail begruesst:) Guter Beginn hier! Die naechsten Tage standen dann unter dem Motto: „Kommste heut net, kommste moie!“ Bei Traumwetter wurde en bisserl mit em Scooter die Insel erkundet, am Strand relaxt und was man in nem Strandurlaub sonst noch so macht. Solche Vorhaben wie wandern oder andere Anstrengungen wurden stets auf den naechsten Tag verschoben und es war nur entspannt. Diese Faulheit sollte sich allerdings raechen. Nach 5 wunderschoenen Tagen gabs en Wetterumschwung und der Rest der Woche stand im Zeichen der tropischen Regenzeit, was dazu fuehrte das der Rest der Woche uebergehend im Hostel verbracht werden musste. Lustig wars trotzdem. Wir hatten ja jedemenge Spiele, kalte Getraenke, frische Kokosnuesse und immer was leckeres zu essen (Vorallem Instant Noodles mit Bohnen). Donnerstag Abend mussten Franka und Jan uns leider verlassen. Scchade! Naja, Freitag haben Andi und ich nochmal ne Scootertour gemacht und uns nen Plan fuer Samstag unseren letzten Tag zurecht gelegt. Der Flieger nach LA sollte an diesem Abend um kurz vor Mitternacht starten und die Zeit bis dahin war mit Marktbesuch, Praesente kaufen usw. verplant. Daraus sollte allerdings nicht werden...

... Warum? Eins kann ich gleich sagen. Lustig war das nicht. Aber von vorne. Abends bei Zeiten ins Bett, um ausgeruht in den naechsten Tag zu starten. Doch in der Nacht ploetzlich stetig steigender Laermpegel im Hostel. Voellig nichtsahnend versuchte ich das Ganze Treiben zu ignorieren und weiterzuschlafen. Das gelang auch bis gegen halb 6 in der Frueh. Just zu diesem Zeitpunkt stand die Hostelbesitzerin im Zimmer und teilte uns mit, dass wir unsere Sachen packen sollen. What´s up? Ganz einfach. Es gab eine Tsunami Warnung. Ok. Also alles in den Backpack und in den Aufenthaltsraum. Hier teilte man uns mit, dass fuer 08:00 Uhr ein Tsunami und fuer 14:00 Uhr ein Hurricane angekuendigt sind. Ok, beruhigend! Anschliessend wurde das gesamte Hostel in eine Berghuette gebracht, wo ohne jegliche Information ausgeharrt wurde. Irgendwie komisches Gefuehl... Gegen 09:00 Uhr gabs dann aber zumindest fuer den Tsunami Entwarnung. Erstmal durchatmen und zurueck ins Hostel. Hier dann warten auf den Zyklon. Aber auch der zog gluecklicherweise an uns vorbei. Boah, krasser Tag! Froh das alles gut ging, gabs dann am Abend noch ein Island BBQ und um Mitternacht wurde gluecklich in Richtung LA gestartet.

Der Flug war entspannt und so kommt es, dass ich jetzt mit Andi´s Laptop im Auto sitze und diesen Bericht verfasse. Das Auto hat unser Studienkumpel Torsten, der schon ein paar Tage in den Staaten verweilt, die Tage gemietet und uns heute morgen am Flughafen abgeholt. Das nenne ich Service. Danke Torschi. Mit dieser Truppe geht’s jetzt gut gelaunt in Richtung Las Vegas, wo wirs heute Abend vermutlich schoen krachen lassen. Die Tage stehen dann noch solche Sachen wie der Grand Canyon, San Francisco und Hollywood auf dem Programm. Mal sehn wie´s wird. Werde mich zwischendrin auf jeden Fall nochmal melden und es hoffentlich auch endlich mal schaffen en paar Bilder hochzuladen...

Bis dahin, reinhaun und Rock on!!!

Euer Guenther

Mittwoch, 10. Februar 2010

Australia!!!

Servus meine verehrten Freunde. Nach zu langer Abstinenz gibt`s hier mal wieder ein Lebenszeichen. Diesmal allerdings net aus Kiwiland, sondern aus dem Land der Kaenguruhs. Nachdem ich ich meinen Job in Greymouth beendet hatte, hab ich meinen Studienkumpel Andi getroffen und das in einer 3-Tages Tour mit ausgiebig Gerstensaft gefeiert... :)

Anschliessend, vor knapp 2 Wochen, gings dann ab zum Christchurch Airport und von dort straight nach Sydney. Not too bad! Wirklich schoene Stadt und innerhalb von drei Tagen wurde hier alles wichtige erkundet. Opera House, Harbour Bridge, Darling Harbour etc., etc. und zum guten Schluss wurden auch noch die Wellen am Bondi Beach gerockt (...es wurde zumindest versucht:D)
Nachdem die Stadt explored war, sollte es in Richtung Norden gehn. Was bietet sich dabei besser an, als an der Kueste entlang zu fahren und den Weg mit ein paar Surfstopps zu versehen? Nichts! Also wurde sich bei nem 4-taegigen Surfcamp/ -tour eingebucht. Dabei gings die Kueste entlang und das Programm sah folgendermassen aus: Bus fahren, surfen, chillen, surfen, Party, schlafen.
Das Ganze ging 4 Tage so und am Freitag wurde das Ziel der Tour, Byron Bay, erreicht. Sehr schoenes, laessiges Staedtchen. Hier wurde sich von der doch anstrengenden Tour erholt und die ersten Erfahrungen mit australischer Regenzeit gesammelt. Naja, zum Glueck hats nur einen Tag so richtig geschuettet und die Regenpause am Sonntag hat sogar zum Sonnenbrand gereicht.
Nach 3 Tagen hier gings weiter nach Surfers Paradise, Gold Coast. OK, ganz nett, aber nach meinem Empfinden koennte Surfers Paradise auch Llorret de Mar und Gold Coast, Costa Brava heissen. So hab ich diesen Ort zumindest empfunden. Viele Hotels, viele Urlauber, heiss, en ewiger Strand und naja... Trotzdem wurde sich hier 2 Tage relaxt und enjoyed!
Heute morgen gings weiter nach Brisbane. Erster Eindruck nach nem langen Spaziergang: Schoene Stadt. Vielmehr kann man dazu aber auch net sagen...
Naja, das wars soweit auch mit der Kurzfassung meines Australienabstechers. Morgen am spaeten Nachmittag gehts zurueck nach Auckland. Hier freue ich mich die Freunde Franka und Jan (Mal wieder Saarlaender, krass) zu treffen und mit denen meine letzten Tage in Neuseeland zu geniessen, bevor es am 19.02. dann mit Andinger weiter zu den Cook Islands (...habe gehoert es sei das Paradies...) geht.

In diesem Sinne reinhaun und sonnige Gruesse in die Heimat. Pics und nen weiteren Bericht gibt`s die Tage...

Rock on! Euer Guenther

Dienstag, 19. Januar 2010

Vom Leben in Greymouth

Servus und schoenen guten Tag meine lieben Freunde. Heute will ich euch mal erzaehlen, was ich in meinem momentanen Job so treibe und was das Leben im Global Village Hostel in Greymouth so zu bieten hat:) Gleichmal vorne weg. Stress macht sich der Guenther bei den Kiwi`s nicht!!!

Ok, fange ich mal bei der Unterkunft an. Bei meiner Ankunft konnte ich waehlen, zwischen einem ungewoehnlichen, aber durchaus luxurioesen Einzelappartement oder einem gewoehnlichem Dorm-Room. Nach Monaten in Schlafsaelen oder im Kofferraum eines Subaru Legacy wurde sich natuerlich fuer das "Einzelappartement" entschieden. Dieses steht auf dem Hostelparkplatz und ist ein aussortierter Wohnwagen. Weltklasse!

Einiges zu bieten das schmucke Teil. Panoramadach, Terasse, Kingsize-Bett, leere Schraenke in denen ich meinen Krempel verstauen kann UND sogar nen CD-Player sowie nen eigenen Bierkuehlschrank!!! Geil, oder? Also ich fuehl mich jedenfalls sehr wohl darin, wenn man mal davon absieht, das jeder Windstoss ein Sturz aus dem Bett zufolge haben koennte, das bei Regen jeder Tropfen ein Lied singt und ich nachts ganz allein durch die Dunkelheit auf`s Klo laufen muss:) Letzteres versuche ich zu vermeiden, in dem ich ab ca. 20 Uhr auf den Konsum des Umsonstinstantkaffee verzichte...

Gut, gut. Soviel zur Unterkunft, also mal en bisschen was ueber die Stadt. Greymouth, ziemlich grau:) Nee, spass bei Seite. Mit ca. 8000 Einwohnern ist es die mit Abstand groesste Stadt der Westkueste auf der Suedinsel. Sozusagen eine richtige Metropole. Wirklich viel los ist aber trotzdem net. Die Leute hier sind alle noch ne Nummer freundlicher und entspannter als im restlichen NZ. Geht eigentlich nicht, ist aber nach meinem Empfinden wirklich so. Die relaxte Art der Leute schlaegt sich auch auf die Mentalitaet der Stadt nieder. Ich habe selten einen Ort erlebt, der so verschlafen wirkt und in dem Uhren langsamer zu drehen scheinen. Naja, egal. Irgendwie hat die Stadt was und dem gechillten Dasein tut das Ganze echt gut! Ich geniesse momentan diese Ruhe in vollen Zuegen. Landschaftlich passt dann irgendwie auch noch alles. Der wilde Ozean und der ewige Steinstrand. Die Huegel und die wundervolle Pflanzenwelt. Grandios! Ein Bild vom gestrigen Spaziergang zeigt die Stadt aus der Vogelperspektive...

Und hier der einsame und ewige Strand...
Aufgrund der starken Stroemung nicht zum schwimmen geeignet, aber fuer dir Spirituellen unter uns gibt`s hier wunderschoene gruene Glueckssteine zu finden. Ich hab auch schon welche gefunden, aber das bloede ist, das mir die Dinger nur Glueck bringen, wenn ich sie von jemandem geschenkt bekomme. Scheiss... Mal sehn ob sich noch en Gast finden laesst, welcher mir einen suchen und schenken moechte:)

Aber gut, soweit zum Ort. Naechstes Kapitel: Die Arbeit! In erster Linie bin ich hier als Gaertner angestellt. Hab ich noch nie gemacht, aber hab ich aufgrund meiner ueberaus talentierten Grossvaeter sicherlich in den Genen. Und ja, ich glaube ich bin echt gut in diesem Job:) Hab die Woche jede Menge Unkraut gejaehtet, das Holz fuer die Wintermonate an einem sicheren, trockenen Platz gestapelt, den Rasen gepflegt und Laub gesammelt. Summa summarum koennt ihr mich bald der Guenther mit dem gruenen Daumen nennen! Wenn aussen nichts zu tun ist, helf ich beim Betten machen und putzen. Ausserdem hab ich die ehrenvolle Aufgabe des Muellbeauftragten zugeteilt bekommen und in den Abendstunden werd ich sogar ab und an zum Manager und Rezeptionist befoerdert! Laesst sich festhalten, dass ich quasi alles mache, was hier so anfaellt. Ganz wie im Studium. Von allem en bisschen, aber nix richtig:) Naja, mal sehen was ich im echt harten Arbeitsalltag (fuer gewoehnlich zwischen 3 und 6 Stunden pro Tag) noch so erlebe...


Damit auch dazu genug. Kommen wir zum letzten Teil des Eintrags. Urlaub! Ja, es ist ja schon alles doch ein ganz klein wenig anstrengend, wenn man so hart arbeitet. Von daher dachte ich mir, man muss es ja net uebertreiben. Also hab ich das Inet ausgecheckt und doch tatsaechlich billige Fluege nach Australien gefunden. So ein Angebot darf man sich ja nicht entgehen lassen, oder? Auf Keinsten! Deshalb auch schnell gebucht, so dass es am 30. Januar von Christchurch ab nach Sydney geht. Von da aus hab ich knapp 2 Wochen Zeit bis nach Brisbane zu kommen, von wo ich dann wieder nach Auckland flieg, um dort die letzten Tage in NZ zu planen... Mal sehn...


Ok, soviel auch zu meinen Urlaubsplaenen:) Wie man vlt. gemerkt hat, hab ich hier en bisserl Zeit zum bloggen gefunden und konnt euch somit mal wieder zutexten... Hoffe es war nicht zuviel Unnuetzes und langweiliges Geschwafel, so dass ihr doch mal wieder reinschaut! Bis dahin haltet die Ohren steif und seit gegruesst. Den naechsten Bericht vom Kiwi Guenther gibt`s dann wohl aus Aussieland:)


In diesem Sinne reinhaun und Rock on!


Euer Guenther Kiwi

Samstag, 9. Januar 2010

Servus und sorry...

... fuer die lange Abstinenz:) War dann die letzten beiden Wochen doch sehr viel unterwegs und hab nicht die Motivation gefunden mal wieder was zu posten... Naja, jetzt aber:) Bevor ich aber loslege mal an dieser Stelle noch alles, alles Gute im neuen Jahr meine lieben Freunde!

Wo anfangen? Kein Plan, am besten schoen chronologisch:)

Nach den entspannten Tagen in Oamaru die grosstenteils aus chillen, essen, trinken und Frisbee spielen bestanden, gings am 21. Dezember ab nach Christchurch. Hier wollte der Guenther dann einige bekannte Gesichter aus Auckland treffen, um zusammen Weihnachten und Sylvester zu feiern. Da ich mich ausserdem in der groessten Stadt der Suedinsel befand und es die Reisekasse zu fuellen galt wurde des Weiteren beschlossen, mein geliebtes Auto zu verkaufen. Damit wurden auch die ersten drei Tage zugebracht und puenktlich zum 24.12.09, auf den Heiligabend, geschah dies auch und so kam ich doch noch zu meinem Weihnachtsgeld:)

Das Fest war also gerettet. Ne festliche Stimmung kam aufgrund von Dauersonnenschein und Badewetter allerdings net wirklich auf:) Der Heiligabend wurde am Strand und spaeter im Hostel verbracht und am ersten Weihnachtstag wurde gegrillt (Ich betone gegrillt! Schwenken kenne die hei ach net! Skandal). Naja, lustisch wars trotzdem... Zwischen Tagen wurde dann die Stadt sowie die nahegelegene Otago Peninsula erkundet. Beides sehr schoen...

Sylvester dann wieder so komisch. 18:00 Uhr gegrillt, die Sonne, Fleisch und kaltes Bier im Sonnenschein genossen und irgendwann spaeter ohne wirklich zu frieren zu ner Lifeband auf den Cathedral Square, den groessten Platz in Christchurch;) Ganz cool, allerdings gabs en Alkoholverbot auf allen Strassen der Stadt, weshalb sich die durstigen Hostelbewohner kurz nach Mitternacht auf zum naechsten Club gemacht haben, um dort den Abend feuchtfroehlich ausklingen zu lassen. So gehoert sich das! Naja, am naechsten Tag gabs en Hangover und chillen war angesagt...

Am 2. Januar dann, hatte ich genug von der Stadt und so gings ab nach Lake Tekapo. Unglaublich! Noch nie im Leben habe ich einen solchen See gesehen. Farbe ist einfach gigantisch und unbeschreiblich. Die Bilder hiervon duerften in der Fotogallerie nicht allzu schwer zu finden sein:) Naja, nach eineinhalb Tagen dort, gings dann zum Mt. Cook, dem hoechsten Berg Neuseelands. Wieder beeindruckend. Hier gabs en paar schoene Gletscher, Seen und was sonst noch so dazu gehoert zu bestaunen und es wurde en bisserl gewandert... Abends wieder zurueck zum See, wo das Hostelbett wartete und am naechsten Tag hier wieder en bisserl gewandert (oder spaziert). Naja, egal. Am 05.01. gings dann wieder aus den wunderschoenen Bergen zurueck in Richtung Christchurch. Alles in allem einfach wunderbar diese Landschaft. Nur eines hat mich richtig aufgeregt. Da les ich doch hier Agebote, dass ein Tag Heliboarding fuer gerade mal 200 - 300 Euro angeboten wird und der Guenther ist im Sommer da. Sche... ich muss im Winter wiederkommen:) Dieses frustrierende Ereignis werde ich aber sicher auch noch verdraengen.

Naja, am Nachmittag gings dann zurueck. Eine Nacht in Christchurch und am naechsten Morgen direkten Weges per Daumenexpress nach Kaikoura. Sehr schoener Ort:) Sorry, dass ich mich staendig wiederhole. Ist halt so. Am ersten Tag gabs hier nen Ortsrundgang, Beach und am Abend nen Outdoorwhirlpool mit Blick aufs Meer:) Naechster Tag strahlender Sonnenschein und da es im Hostel echt gute Raeder fuer kleines Geld gab, hat sich Guenther entschlossen die Umgebung per Mountainbike zu erkunden. Jawohl, es wurde sich sportlich betaetigt:) Nach getaner Arbeit am Abend en gutes Essen und nen Wein, um sich am naechsten morgen wiedermal auf nach Christchurch zu machen. Allerdings wieder nur fuer eine Nacht. Ne sehr kurze noch dazu. Bereits um 07:15 Uhr (eine wirklich unchristliche Zeit, wie ich finde) stand der Shuttle zum Tranzalpine vor der Tuer. Tranzalpine? Ist ein Zug, der ueber den Arthur`s Pass von der Ostkueste zur Westkueste faehrt, wobei die Strecke als eine der Schoensten der Welt gilt... Naja, war auch ganz nett:) Das Ende dieser Strecke befindet sich in einem Ort namens Greymouth. Nicht wirklich schoen, ganz bestimmt auch net haesslich, sehr verschlafen, aber vorallem nicht touristisch. Naja, hier verweile ich jedenfalls auch die naechsten Wochen und arbeite in nem Hostel, um das Geld fuer nen Abstecher nach Australien zusammenzubekommen...

So, das wars jetzt auch Alles in Allem. Hoffe es war nich zu konfus und man konnte trotz der Ultrakurzfassung meiner Erlebnisse der letzten Wochen, annaehernd einen Eindruck gewinnen, was der Guenther im Kiwiland so treibt:) En paar Bilder davon gibts in der Fotogallerie...

In diesem Sinne bis die Tage, reinhaun, viele liebe Gruesse und danke fuer`s lesen!

Rock on!!! Euer Guenther Kiwi