Samstag, 9. Januar 2010

Servus und sorry...

... fuer die lange Abstinenz:) War dann die letzten beiden Wochen doch sehr viel unterwegs und hab nicht die Motivation gefunden mal wieder was zu posten... Naja, jetzt aber:) Bevor ich aber loslege mal an dieser Stelle noch alles, alles Gute im neuen Jahr meine lieben Freunde!

Wo anfangen? Kein Plan, am besten schoen chronologisch:)

Nach den entspannten Tagen in Oamaru die grosstenteils aus chillen, essen, trinken und Frisbee spielen bestanden, gings am 21. Dezember ab nach Christchurch. Hier wollte der Guenther dann einige bekannte Gesichter aus Auckland treffen, um zusammen Weihnachten und Sylvester zu feiern. Da ich mich ausserdem in der groessten Stadt der Suedinsel befand und es die Reisekasse zu fuellen galt wurde des Weiteren beschlossen, mein geliebtes Auto zu verkaufen. Damit wurden auch die ersten drei Tage zugebracht und puenktlich zum 24.12.09, auf den Heiligabend, geschah dies auch und so kam ich doch noch zu meinem Weihnachtsgeld:)

Das Fest war also gerettet. Ne festliche Stimmung kam aufgrund von Dauersonnenschein und Badewetter allerdings net wirklich auf:) Der Heiligabend wurde am Strand und spaeter im Hostel verbracht und am ersten Weihnachtstag wurde gegrillt (Ich betone gegrillt! Schwenken kenne die hei ach net! Skandal). Naja, lustisch wars trotzdem... Zwischen Tagen wurde dann die Stadt sowie die nahegelegene Otago Peninsula erkundet. Beides sehr schoen...

Sylvester dann wieder so komisch. 18:00 Uhr gegrillt, die Sonne, Fleisch und kaltes Bier im Sonnenschein genossen und irgendwann spaeter ohne wirklich zu frieren zu ner Lifeband auf den Cathedral Square, den groessten Platz in Christchurch;) Ganz cool, allerdings gabs en Alkoholverbot auf allen Strassen der Stadt, weshalb sich die durstigen Hostelbewohner kurz nach Mitternacht auf zum naechsten Club gemacht haben, um dort den Abend feuchtfroehlich ausklingen zu lassen. So gehoert sich das! Naja, am naechsten Tag gabs en Hangover und chillen war angesagt...

Am 2. Januar dann, hatte ich genug von der Stadt und so gings ab nach Lake Tekapo. Unglaublich! Noch nie im Leben habe ich einen solchen See gesehen. Farbe ist einfach gigantisch und unbeschreiblich. Die Bilder hiervon duerften in der Fotogallerie nicht allzu schwer zu finden sein:) Naja, nach eineinhalb Tagen dort, gings dann zum Mt. Cook, dem hoechsten Berg Neuseelands. Wieder beeindruckend. Hier gabs en paar schoene Gletscher, Seen und was sonst noch so dazu gehoert zu bestaunen und es wurde en bisserl gewandert... Abends wieder zurueck zum See, wo das Hostelbett wartete und am naechsten Tag hier wieder en bisserl gewandert (oder spaziert). Naja, egal. Am 05.01. gings dann wieder aus den wunderschoenen Bergen zurueck in Richtung Christchurch. Alles in allem einfach wunderbar diese Landschaft. Nur eines hat mich richtig aufgeregt. Da les ich doch hier Agebote, dass ein Tag Heliboarding fuer gerade mal 200 - 300 Euro angeboten wird und der Guenther ist im Sommer da. Sche... ich muss im Winter wiederkommen:) Dieses frustrierende Ereignis werde ich aber sicher auch noch verdraengen.

Naja, am Nachmittag gings dann zurueck. Eine Nacht in Christchurch und am naechsten Morgen direkten Weges per Daumenexpress nach Kaikoura. Sehr schoener Ort:) Sorry, dass ich mich staendig wiederhole. Ist halt so. Am ersten Tag gabs hier nen Ortsrundgang, Beach und am Abend nen Outdoorwhirlpool mit Blick aufs Meer:) Naechster Tag strahlender Sonnenschein und da es im Hostel echt gute Raeder fuer kleines Geld gab, hat sich Guenther entschlossen die Umgebung per Mountainbike zu erkunden. Jawohl, es wurde sich sportlich betaetigt:) Nach getaner Arbeit am Abend en gutes Essen und nen Wein, um sich am naechsten morgen wiedermal auf nach Christchurch zu machen. Allerdings wieder nur fuer eine Nacht. Ne sehr kurze noch dazu. Bereits um 07:15 Uhr (eine wirklich unchristliche Zeit, wie ich finde) stand der Shuttle zum Tranzalpine vor der Tuer. Tranzalpine? Ist ein Zug, der ueber den Arthur`s Pass von der Ostkueste zur Westkueste faehrt, wobei die Strecke als eine der Schoensten der Welt gilt... Naja, war auch ganz nett:) Das Ende dieser Strecke befindet sich in einem Ort namens Greymouth. Nicht wirklich schoen, ganz bestimmt auch net haesslich, sehr verschlafen, aber vorallem nicht touristisch. Naja, hier verweile ich jedenfalls auch die naechsten Wochen und arbeite in nem Hostel, um das Geld fuer nen Abstecher nach Australien zusammenzubekommen...

So, das wars jetzt auch Alles in Allem. Hoffe es war nich zu konfus und man konnte trotz der Ultrakurzfassung meiner Erlebnisse der letzten Wochen, annaehernd einen Eindruck gewinnen, was der Guenther im Kiwiland so treibt:) En paar Bilder davon gibts in der Fotogallerie...

In diesem Sinne bis die Tage, reinhaun, viele liebe Gruesse und danke fuer`s lesen!

Rock on!!! Euer Guenther Kiwi

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