Nach meinem Aufenthalt in Australien ging´s zurueck nach Auckland. Hier hab ich Franka und Jan getroffen, mit denen zusammen ich nach Raglan zum surfen wollte, um an einem meiner Lieblingsplaetze meine letzten Tage im Kiwiland zu verbringen. Bevor es aber los ging hatten wir noch einen Tag in Auckland zu verweilen. Nach bisserl shoppen am Abend im Hostel angekommen, gefragt was man an einem Freitagabend so anstellen kann. Nicht wirklich schwer, da sich herausstellte das an diesem Abend ein Rugbyspiel stattfindet. Also auf dahin. Schoen war´s! Hab zwar die Regeln immer noch nicht 100% verstanden, aber war doch sehr amuesant zuzuschauen und ich kam doch noch zu meiner Liveerfahrung mit der Nummer 1 Sportart der Kiwis.
Aber gut, nach der Partie zurueck ins Hostel und am naechsten morgen dann ab nach „awesome Raglan“... Ja, da war ich dann wieder. Gleiches Backpacker wie im November und direkt erinnerte ich mich, warum ich diesen Ort damals so mochte. Entspannte Stimmung, die Surfboards, die Haengematten und nicht zu vergessen der Whirlpool. Grossartig! Hier wurden die naechsten 6 Tage verbracht. Und es war super! Surfen, chillen und sich selbst geniessen. So soll das sein.
Auch Andi gesellte sich die letzten beiden Tage noch dazu und am 18.02. gings mit der gesamten Gruppe wieder nach Auckland, um sich am naechsten Morgen auf den Weg zu den Cook Islands zu machen. Eigentlich wollten nur Andi und ich dorthin, aber nach en bisserl rumalbern entschlossen sich Jan und Franka ganz spontan uns Woche fuer ne Woche zu begleiten. Geile Aktion ihr Beiden!!!
Am naechsten Morgen machte sich dann aber ein komisches Gefuehl in mir breit. Auf dem Weg zum Flughafen wurde realisiert, dass es das jetzt war mit Neuseeland und ich dieses liebgewonnene Stueck Erde sowie die netten Leute nach fast 6 Monaten verlassen muss. Schoen wars!!!
Aber bevor ich sentimental werde direkt zu den Cook Islands. Am 19.02 abgeflogen landeten wir (Andi und ich) am 18.02. (Datumsgrenze:)) gegen 16:00 Uhr auf Rarotonga. Erster Eindruck: AWESOME!!! Palmen, weisse Sandstraende, klarstes Wasser usw.
In dieser Stimung gings dann auch direkt zum naechsten Shop, um Bier zu kaufen. Aus dem einen Gerstensaft wurden dann doch en paar mehr und gegen Mitternacht wurden Franka und Jan zuerst mal mit nem Cocktail begruesst:) Guter Beginn hier! Die naechsten Tage standen dann unter dem Motto: „Kommste heut net, kommste moie!“ Bei Traumwetter wurde en bisserl mit em Scooter die Insel erkundet, am Strand relaxt und was man in nem Strandurlaub sonst noch so macht. Solche Vorhaben wie wandern oder andere Anstrengungen wurden stets auf den naechsten Tag verschoben und es war nur entspannt. Diese Faulheit sollte sich allerdings raechen. Nach 5 wunderschoenen Tagen gabs en Wetterumschwung und der Rest der Woche stand im Zeichen der tropischen Regenzeit, was dazu fuehrte das der Rest der Woche uebergehend im Hostel verbracht werden musste. Lustig wars trotzdem. Wir hatten ja jedemenge Spiele, kalte Getraenke, frische Kokosnuesse und immer was leckeres zu essen (Vorallem Instant Noodles mit Bohnen). Donnerstag Abend mussten Franka und Jan uns leider verlassen. Scchade! Naja, Freitag haben Andi und ich nochmal ne Scootertour gemacht und uns nen Plan fuer Samstag unseren letzten Tag zurecht gelegt. Der Flieger nach LA sollte an diesem Abend um kurz vor Mitternacht starten und die Zeit bis dahin war mit Marktbesuch, Praesente kaufen usw. verplant. Daraus sollte allerdings nicht werden...
... Warum? Eins kann ich gleich sagen. Lustig war das nicht. Aber von vorne. Abends bei Zeiten ins Bett, um ausgeruht in den naechsten Tag zu starten. Doch in der Nacht ploetzlich stetig steigender Laermpegel im Hostel. Voellig nichtsahnend versuchte ich das Ganze Treiben zu ignorieren und weiterzuschlafen. Das gelang auch bis gegen halb 6 in der Frueh. Just zu diesem Zeitpunkt stand die Hostelbesitzerin im Zimmer und teilte uns mit, dass wir unsere Sachen packen sollen. What´s up? Ganz einfach. Es gab eine Tsunami Warnung. Ok. Also alles in den Backpack und in den Aufenthaltsraum. Hier teilte man uns mit, dass fuer 08:00 Uhr ein Tsunami und fuer 14:00 Uhr ein Hurricane angekuendigt sind. Ok, beruhigend! Anschliessend wurde das gesamte Hostel in eine Berghuette gebracht, wo ohne jegliche Information ausgeharrt wurde. Irgendwie komisches Gefuehl... Gegen 09:00 Uhr gabs dann aber zumindest fuer den Tsunami Entwarnung. Erstmal durchatmen und zurueck ins Hostel. Hier dann warten auf den Zyklon. Aber auch der zog gluecklicherweise an uns vorbei. Boah, krasser Tag! Froh das alles gut ging, gabs dann am Abend noch ein Island BBQ und um Mitternacht wurde gluecklich in Richtung LA gestartet.
Der Flug war entspannt und so kommt es, dass ich jetzt mit Andi´s Laptop im Auto sitze und diesen Bericht verfasse. Das Auto hat unser Studienkumpel Torsten, der schon ein paar Tage in den Staaten verweilt, die Tage gemietet und uns heute morgen am Flughafen abgeholt. Das nenne ich Service. Danke Torschi. Mit dieser Truppe geht’s jetzt gut gelaunt in Richtung Las Vegas, wo wirs heute Abend vermutlich schoen krachen lassen. Die Tage stehen dann noch solche Sachen wie der Grand Canyon, San Francisco und Hollywood auf dem Programm. Mal sehn wie´s wird. Werde mich zwischendrin auf jeden Fall nochmal melden und es hoffentlich auch endlich mal schaffen en paar Bilder hochzuladen...
Bis dahin, reinhaun und Rock on!!!
Euer Guenther
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