Da die Schweden, die auf dem Parkplatz mitten in der Stadt neben uns uebernachtet hatten, mir den Tip gaben die Bay of Plenty zu besuchen, hab ich dieses natuerlich auch gemacht. Also auf zurueck in Richtung Norden, nach Whakatane, um von dort nach ner Kaffeepause entlang des Ocean Highway nach Tauranga und Mt. Maunganui zu fahren. Dort nen wundervollen Sonnenuntergang, nach der Erkundung der Nachbarorte und anschliessend im Auto uebernachtet, diesmal allerdings alleine. Irgendwie schon en seltsames Gefuehl irgendwo mitten in Neuseeland so allein im Auto zu schlafen. Aber gut, wer will mich schon klauen oder irgendwas mit mir anstellen:) Am naechsten morgen dann aber ein echt geiles Gefuehl. Halb sieben aufgewacht, Kulturbeutel und en Handtuch unter den Arm und zuerst mal zur Stranddusche und anschliessend in die oeffentliche Toilette zum Zaehneputzen! Mal was anderes... Anschliessend dann nen Instant Kaffee (LECKER) und dann wollte ich einfach mal bisschen den Strand entlang schlendern. Als ich en Berg entdeckte musste ich da natuerlich rauf. Leider waren die 3 Stunden Wanderung in Flipflops nicht geplant, was erwartungsgemaess zu wunden Fuessen fuehrte. Aber der Ausblick hat sich gelohnt! Am Nachmittag bin ich dann durch die Kiwifelder hindurch zurueck nach Rotorua geduest, weil ich dort Mario, en Bekannten aus Auckland treffen wollte. Mit dem bin ich seitdem auch zusammen unterwegs... Nach dem Treffen in Rotorua, gings dann weiter nach Taupo. Aufgrund schlechten Wetters und Muedigkeit hab ich mir dort dann en Hostel geleistet. Allerdings haette ich im Auto wohl besser geschlafen, weil unser Zimmer direkt ueber ner Disko war und was das am Samstagabend bedeutet sollte ja jedem klar sein! NICHT VIEL SCHLAF! Aber egal, nach nem Fruehstueck am Sonntag, glaube es war der 22. November, sind wir dann zuerst mal zum Hot Water River. Lustig! En kleiner Fluss oder besser gesagt Bach, in dem das Wasser gefuehlte, naja sagen wir mal 45 Grad warm ist. Dort wie in nem Whirlpool so ueblich, zuerst mal ne Stunde relaxt. After that, gings weiter zum Tongariro Nationalpark...
... Hier wurde in nem winzigen Oertchen auf em Campingplatz, es Zelt aufgestellt und sich dabei mit 3 sehr netten Amis angefreundet. Mit denen haben wir dann abgemacht am naechsten Tag den Tongariro Alpine Crossing in Angriff zu nehmen, nach Lonely Planet, die wohl schoenste Eintageswanderung Neuseelands. Koennte sein! Nach 6 Stunden, einer Stunde warten auf die etwas langsamen Amis, hatte ich zwar schmerzhafte blasen, war aber immer noch einfach nur beeindruckt, von der gigantischen Landschaft. Der Weg fuehrte hinauf zu mehreren Vulkanen, vorbei an blaugruenen Seen und nem roten Krater! UNGLAUBLICH!!! Und das beste war natuerlich das die neuen Freunde zurzeit in Wellington residieren und uns eingeladen haben, dort zu uebernachten, wenn wir da ankommen...
Am abend, nach der grossen Wanderaktion gings dann straight away in Richtung Suedwesten zur naechsten City, die aber leider 150 km entfernt war. Whanganui! Ganz nett hier, aber viel ging an diesem Abend natuerlich nicht mehr. Am naechsten moin, wollte ich dann voller Uebermut zum Whanganui Nationalpark, um wieder zu wandern. Da man aber nur mit em Boot dahinkommt und das Ganze mein Budget ueberstieg und auch das Wetter nicht dementsprechend gut war, gabs ne kurze Planaenderung und es ging by Car nach Norden ueber den Surfhighway nach New Plymouth. Paar Zwischensopps und 2 Stunden ununterbrochen, en super Blick auf Mt. Taranaki. Nem alleinstehenden Vulkan, mit ner schneebedeckten Spitze, nur nen Steinwurf von der Kueste entfernt. In New Plymouth, ner echt ganz schoenen Stadt hat mein Reisepartner dann en Hostel bezogen waehrend ich mir ein bisschen ausserhalb, an einem wunderbaren Beach, mal wieder mein Bett im Auto zurecht gemacht hab. Dort hab ich zufaellig noch nen Franzosen getroffen und war abermals erschrocken wie wenig von 10 Jahren Franzoesischunterricht in meinem Gedaechtnis haengen geblieben ist:) Nett war er trotzdem und wir konnten uns ja in Englisch verstaendigen!
Soweit, so gut, am Mittwoch den 25.11. gings dann per Auto so weit wie moeglich hinauf zum Mt. Taranaki. Aufgrund der Blasen war allerdings keine Gipfelbesteigung moeglich. (Ganz nebenbei, stand auch im Reisefuehrer, dass das nur was fuer erfahrene Bergsteiger ist und 2 Tage dauert und der ein oder andere schon sein Leben hier gelassen hat). Also nen 1,5 Stunden Kurzhike ausgewaehlt und dann beim Kaffee die Bergsonne genossen. Auch schoen:)
Von dort gings dann in Richtung in Richtung Wellington, weil wir in der Zwischenzeit fuer Freitag Nacht die Faehre zur Suedinsel gebucht hatten und diese nunmal dort abfaehrt... Um aber noch en bisschen was vom Sonnenschein zu haben, wurde 50 km vor Wellington, am Strand von Paraparauma der Sonnenuntergang bewundert und dann auch hier uebernachtet.
Am Donnerstagmorgen, den 26.11. hat man sich dann aufgemacht zur Hauptstadt und zuerst mal den Amis aus em Tongariro Nationalpark nen Besuch abgestattet:) Die waren so unglaublich nett, das ich mich an dieser Stelle nochmal bedanken will. Nur bloed das es nix bringt, weil sie kein Deutsch verstehn. Aber wurschd! Sie haben uns zuerst mal ne super Stadtfuehrung gegeben und dann gings zum gemeinsamen Lunch. Anschliessend brauchte der Guenther dann mal en bisschen Zeit fuer sich und ist en bisserl shoppen gegangen. Habe dabei sogar en Cap gefunden, welches hier dringend benotigt wird, um sich vor der viel zu starken Sonne zu schuetzen:) Am abend, gabs dann noch nen witzigen Zufall. Mario hat ueber Facebook erfahren, das Leandro, unser argentinischer Freund aus Auckland auch in Wellington anzutreffen ist, was natuerlich mit nem gemeinsamen Bierchen gefeiert werden musste:) Dann zurueck zur Bleibe, wo die US-Guys schon mit nem Wein auf uns warteten. In der geselligen Runde, gabs dann von Aaron, einem der Dreien, eine geniale One Man Show. Er hielt eine Stunde Monolog ueber das Topic: "How I become a Man!" Great, ich habe schon lang net mehr so viel gelacht... Naja, mit Bauchweh, aufgrund des Lachens, gings dann ab in die Koje, um am naechsten morgen fuers grossartige Breakfest gewabnet zu sein. Die Frau des Hauses, verwoehnte uns mit verschiedenen Pfankuchenkreationen und nem wirklich guten Kaffee. GREAT!!! Naja, anscliessend mussten wir uns dann auch mal verabschieden, weil die Gastgeber doch noch was anderes zu tun hatten, als den ganzen Tag 2 deutsche Backpacker zu versorgen... Also gings wieder in die wunderschoene Stadt. Wellington gefaellt mir echt besser als Auckland. Hier und da mal in nen Laden rein, bisschen im Cafe relaxt und schliesslich noch dem Te Papa Museum nen Besuch abgestattet. In der Nacht, um 2 Uhr ging dann die Faehre. Auf dieser 2 Std. geschlafen und dementsprechend uebermuedet gegen halb 6 am Samstagmorgen, auf der Suedinsel aufgeschlagen. Aber keine Ermudung zugelassen, gings direkt weiter nach Blenheim, ein alles andere als schoener Ort. Hier hab ich mich dann mal nach Fruit Picking Jobs erkundet, da ich demnaechst wohl mal en bisschen Geld benoetige. Aber leider sind es im Moment nicht so gut aus, weshalb ich das arbeiten wohl auf Anfang Januar verschieben muss. Aber noch kann mich ab und an ja was essen zu leisten, womit das Ganze in Ordnung sein sollte:)
Da in Blenheim, ausser Jobs finden gar nix geht, gings nach der erfolglosen Suche nach Nelson in ein wunderbares Hostel. Dieses gleicht fast nem Hotel, da es fuer lau en Pool und en Whirlpool gibt. Eigens fuer die Party am Abend wurde der Magicbus im Hinterhof geparkt und zu ner Party- und Chilloutarea umgebaut. Cool:) Aufgrund der Tatsache, das es sich hier sehr gut und guenstig, leben und entspannen laesst und der doch sehr anstrengenden letzten Tage residieren wir jetzt schon seit Samstag hier... Meine Wenigkeit hat aber jetzt auch wieder genug von so vielen Menschen im Hostel und macht sich morgen mit Rucksack und Zelt auf zu ner 3-Tageswanderung im Abel Tasman Nationalpark und geniesst mal das allein sein! Hoffe das Wetter spielt mit und es regnet nicht wie angesagt die naechsten beiden Tagen. Aber is auch egal, ich werde mich davon mal nicht abschrecken lassen und wenns tatsaechlich schlecht ist, stell ich mir einfach vor die Sonne scheint:) Es muss ja nur halb so gut werden, wie es auf den Bildern scheint und dann passts schon!
So meine lieben Leser. Wer diesen ganzen Bericht hier jetzt gelesen hat, scheint wirklich nichts zu tun zu haben:) So viele Orte, die wohl die meisten nicht kennen und ne emotionslose Nacherzaehlung der letzten 2 Wochen und das Ganze auch noch ohne Bilder. Sorry for that. Aber es gar nicht so einfach innerhalb ner Stunde so nen Blog zu schreiben und das wichtigste reinzupacken. Koennte wahrscheinlich noch vielmehr unnuetzes Zeugs erzaehlen, was dann aber wohl wirklich den Rahmen sprengt. Des weiteren ist es mir hier in der Nelson Library, wo sich der Guenther gerade befindet, nicht moeglich Bilder zu uploaden. Aber einige habe ich ja die Tage schon veroffentlicht:) Unten gibts, wenn auch nur undetailliert, mal ne kleine Karte, auf der ihr dann en paar Staedte finden koennt, wo ich war:) Wir die wirklich interessierten empfiehlt sich allerdings Google Maps:)
Könntest du vielleicht noch so ne best of Liste machen und mir die dann zukommen lassen?? Sonst muss ich mir ja selbst Gedanken machen, wo ich hin will :-)
AntwortenLöschenMeld dich mal, wenn de wieder en halbwegs festen Wohnsitz hast...
Gruß aus HK