1. Coromandel Peninsula
Great! Trifft das Ganze ziemlich gut. Vor drei Wochen, hatte ich von dem Grossstadttreiben endgueltig die Schnauze voll und deshalb wurde mit 2 Freunden beschlossen die Coromandel Halbinsel zu erkunden! Trotz stroemenden Regens wurde am Samstag morgen (8.00 Uhr ist verdammt frueh) gestartet. Nach drei Stunden in Thames angekommen, schien ploetzlich die Sonne und es wirkte so, als lachte Sie nur fuer uns! Kurzer Stop im Supermarkt und ab ins Hippie Hostel nach Coromandel Town, wo es weder Schluessel noch Eigentum gibt. Aber cool, ein sehr gemuetliches und saeuberes Hostel, frei von jeglichem Stress, indem man einfach nur sich selbst und die Reise geniessen kann.
Nach nem kurzen Smalltalk mit der Besitzerin, die den Anschein erweckte als traeume Sie rund um die Uhr von Woodstock und dem "Summer of Love" gings inspiriert von der laessigen Art weiter in die verlassene Landschaft. Um zu den schoenen Straenden und Spots zu gelangen, wurden dem Auto 35 km Schotterpiste zugemutet. Dann einfach nur noch staunen ueber die Schoenheit der Gegend. Nachfolgend mal ein Beispielbild, wobei das Ganze aber leider darauf nicht ganz so gut wirkt, wie es tatsaechlich war...
Nach der Rundfahrt und nem schoenen Walk durchs Niemandsland gings am Abend zurueck zur Unterkunft. Nicht wirklich erstaunt darueber, dass man dort en paar nette andere Traveller traf, wurde mit denen gekocht und bei dem ein oder anderen Bier ein gemuetlicher Abend verbracht!Der naechste Tag sollte aber dann die Highlights des WE`s beinhalten. Nach nem ausgedehnten Fruehstueck (Kellogs mit Milch) gings ueber ne wunderschoene Strecke durchs huegelige Land zur Cathedral Cope. Eine unglaublich schoene Bucht, wie sich nachfolgend leider wieder nur erahnen laesst.
Von dort weiter zum Mittagessen, mit musikalischer Unterhaltung von dem wahrscheinlich, chilligsten Musikerpaar der Welt:)
Nach dieser Entspannung wollte man dann aber endlich den sagenumwobenen Hot Water Beach sehen. Noch schnell en Spaten besorgt und dann ab zum Strand, wo man auf die Low Tide wartete. Dann begann das grosse Graben. Warum fragt Ihr euch? Ganz einfach. Bei Ebbe kann man sich hier ein Loch in den Sand buddeln, aus dem ca. 40 - 50 Grad heisses Wasser kommt, so dass man seinen eigenen, natuerlichen Whirlpool hat! Amazing! Nach nem relaxten Bad in unserem eigenen Pool (Wahnsinn) wurde dann mit den letzten Sonnenstrahlen des wunderbaren Tages die Rueckfahrt nach Auckland angetreten.
Hoert sich glaub alles nicht so spannend an, aber ich weiss nicht wann ich es letzte Mal so ein unglaubliches entspanntes WE hatte!!!2. Waiheke Islands
Nach dem Coromandel Trip, wurde ein WE in Auckland verbracht, bei dem es Sonntags nach Waiheke Islands, einer verschlafenen, kleinen Insel, 20 min enfernt von der Stadt ging. Hier gibts nicht wirklich viel zu berichten. Nur eines kann man sagen. Wiedermal einfach nur herrlich!!! Fast keine Menschen, schoene Straende und tolle Natur! Sorry fuer meine Wortkargheit an dieser Stelle, aber so ists halt nunmal!

3. Northland Roadtrip; 3,5 Tage, 1500 km!!!
Letztes WE, war Labour Weekend! Das heisst Montag Feiertag und deshalb drei Tage Zeit zum reisen! Also noch schnell de Cheffe gefragt, ob ich Freitags Mittag frei haben kann, um bei Zeiten in Richtung Norden zu starten. Already, kein Thema. Also, um 12.00 Uhr los, um die anderen Travelpartner in der Stadt abzuholen. Lustige Truppe. Ein Deutscher, eine Deutsche, ein Argentinier und ne Italienerin... Mit diesen 4 Leuten, jeder Menge unnuetzer Sachen und ner riesigen Portion guter Laune im Gepaeck, gings bei strahlendem Sonnenschein ueber die Harbour Bridge auf zum Motorway 1 in direction NORTH! Schon auf dem Hinweg nach Paihia, Bay of Islands sollte der Weg das Ziel sein! So war es auch. Nach ca. 2 Stunden schonmal der erste Stop an nem wiedermal genialen Strand!
Dann weiter, mit der ein oder anderen Kaffeepause, nach Paihia. Unterwegs noch schnell en bisserl Bier besorgt und dann zum Hostel, wo zuerst mal die Haengematte zum chillen in Anspruch genommen wurde. Wie sich das im Kiwiland gehoert, dann ab zum Strand und das Freitagabenddinner in Form von Fish & Chips zu uns genommen;) Unglaublich aber wahr! Waehrend des Dinners traf man dann natuerlich wieder andere bekannte Gesichter, in Form von drei Schweizern, die zurzeit ebenfalls in Auckland residieren und an diesem Tage im gleichen Hostel eincheckten. Witzig, die Gruppe fuer den naechsten Tag sollte anwachsen. Nach dem ein oder anderen Freitagabendbier gings dann am naechsten Tag nach ner einstuendigen Strandwanderung zum Nachbarort und anschliessend zu nem 4stuendigen Bootstrip rund um die Bay of Islands. Dieser war mit Sicherheit ein Highlight der bisherigen Zeit. Vorbei am unglaublichen Hole of Rock, den Delfinen beim Schwimmen zugesehn, en traumhafter Stop auf ner suessen, kleinen Insel und zum Abschluss in die erste Hauptstadt Neuseelands, Russel, zum Abendessen... Cool.
Dann am Abend mal wieder das eine oder andere Bier im Hostel bei der amuesanten Kiwicomedyserie "Flight of the Conchords" (UNBEDINGT MAL ANSCHAUEN!!!). Am naechsten, das heisst Sonntag moin, gings dann in den wirklich hohen Norden zum Cape Reinga. Wie am Ende der Welt, konnte man sich hier beinahe fuehlen, wenn man der Tasman See und dem Pazifischen Ozean beim zusammentreffen zusah. Nur die vielen Touristen stoerten das Bild ein ganz klein wenig.
Aber ok. Die Aussicht, sich selbst und das Leben fuer ein paar Atemzuege genossen, gings weiter in die Duenen zum Sandboarding! Mein neues Hobby, wie ich mir vorstellen koennt, wenn der Sturz nicht so wehgetan haette und es eine Liftanlage zum Bergauftransport gaebe:) Nee quatsch, hat echt Spass gemacht!
Nach diesem tollen Sport, wollte ich als begeisterter Autofahrer:) mir es nicht nehmen lassen, fuer den Weg zum Hostel weiter im Sueden, den Ninety Mile Beach zu nutzen. Der Schotterweg dahin passte auch noch. Allerdings war die Zufahrt zum Strand dann doch zu sandig fuer mein Auto.
Auch wenn ich es, wie fuer jeden der mich kennt zu erwarten, trotz aussichtsloser Situation ein paar Mal probiert hab. Aber egal, kann man ja morgen machen... Also dann doch die langweiligere, aber sicherere Teerstrasse zum Hostel. Dort hundemuede angekommen, ne Dusche, en paar Bier, den Abschlusswein und ab ins Bett! Das erste am naechsten morgen, war dann ja klar. Die Gezeiten auschecken, Fruehstueck kaufen und den zweiten Versuch starten zum verf... Ninety Mile Beach zu kommen. Gesagt, getan. Diesmal sollte es mit ner anderen Zufuehrstrasse zum inoffiziellen Sandmotorway auch klappen. Das faszierendste dabei war, dass am Strand doch tatsaechlich en TEMPO 100 Schild steht. Geil! Leider konnte ich aufgrund des Regens diese Geschwindigkeit nicht erreichen...
REGEN, war das Stichwort an diesem morgen, weshalb wir das Fruehstueck, zwar am Strand, aber leider im Karren, zu uns nehmen mussten. Dann weiter entlang am Strand gefahren, einmal stecken geblieben, was wie man munkelt darauf zurueckzufuehren ist, das wie von Gotteshand und ohne Einfluss des Fahrers, die Handbremse betaetigt wurde... Naja, wir waren ja zu fuenft und konnten das Auto aus em Treibsand rausschieben:) (DANKE LEANDRO UND MARIO). 20 km die wohl schoenste Strasse entlang, die ich bislang gefahren bin, gings dann zurueck in Richtung Sueden. En bisschen Kueste und spaeter hindurch durch zwei wunderschoene Kauriwaelder, in denen man sich wie im Urwald fuehlte gings dann zurueck in Richtung Auckland.
Dort en paar Zwischenstopps und ab heimwaerts. Super! In Auckland angekommen, nochmal kurz das WE Revue passieren lassen, wurde mir klar, dass es grossartig war und ich mich jetzt noch viel mehr darauf freue endlich zu reisen und mehr von diesem aussergewoehnlichen Land zu sehn. Nur der Muskelkater von der ganzen Fahrerei, auf den Teils doch kurvigen, unbefestigten Strassen machte mir ein bisschen zu schaffen...So, ich hoffe ich habe ich euch jetzt nicht zulange mit langweiligen Reiseberichten gelangweilt. Ich werde die naechsten Tage dann auch mal wieder en paar Fotos in Picasa hochladen und mich melden, wenn ich wirklich am reisen bin und vielleicht mehr als bloss ne Nacherzaehlung abzugeben hab! Wie ich mich kenne, kommen dann auch mal wieder solche Anektoden wie "Gestrandet auf Volcano Island" zustande;) Auf der Reise wirds, soviel ist ziemlich sicher, zuerst mal nach Raglan, dem Surfers Paradise Neuseelands, gehn, wo ich mich dann mal beim Wellenreiten versuchen werde. Also bis dahin, vielen Dank fuers lesen, ganz viele liebe Gruesse in die Heimat und bis demnaechst!!!
Reinhaun und Rock on!!!
Guenther
P.S.: Wuerde mich freuen, wenn der ein oder andere Leser mal en Kommentar hinterlaesst, damit ich auch mal weiss, ob den ganzen Scheiss, den ich hier von mir gebe, ueberhaupt jemand liest und das Ganze auf Interesse stoesst...
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